Betriebliches Eingliederungsmanagement, © Mexitographer

(BEM) Betriebliches Eingliederungsmanagement

Was bedeutet Eingliederungsmanagement?

Im Fokus steht die Wiedereingliederung von Mitarbeitern, bei langer oder wiederholter Erkrankung. Ziel sollte der Erhalt des Arbeitsplatzes sein.
Gemeinsam mit dem Mitarbeiter und dem Fallmanager (BEM-Beauftragten) werden Maßnahmen erarbeitet, die den Weg zurück ins Arbeitsleben erleichtern. So können Anträge für Hilfsmittel zur Arbeitsplatzanpassung, Umschulungen oder medizinische Rehabilitationen Teil dieser Maßnahmen sein, die auch dazu dienen Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen.

Durch Transparenz, ehrliches Interesse und fachliche Unterstützung profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer von einer merklich veränderten Motivation, die sich nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch im Miteinander bemerkbar macht.
Die gesetzliche Regelung des BEM ist im § 167 Abs. 2 SGB IX manifestiert.

Warum ist Eingliederungsmanagement so bedeutend?

Gesundheit ist die wertvollste Kraft des Menschen. Beschäftigte erhalten Unterstützung und Wertschätzung in einer für Sie schwierigen Situation.
Das Ergebnis sind gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter, die das Unternehmen konkurrenzfähig machen.

Gemeinsam werden mögliche Wege zurück an den Arbeitsplatz erarbeitet oder auch Maßnahmen zur Arbeitsplatzanpassung vorgenommen.

Gestärkte Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und eine engere Bindung an das Unternehmen, sind gerade in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels mehr als notwendig.

Ihr BEM-Prozess mit uns
Einsatzgebiet

Unser Einsatzgebiet erstreckt sich branchenunabhängig über den norddeutschen Raum, bis hin nach Potsdam & Berlin.

Auszeichnungen

BEM-Prämie für erfolgreiche Integrationsarbeit

Am 01.10.2018 wurde dem Wasserzweckverband Parchim Lübz von Sozialministerin Katrin Drese die BEM-Prämie für sehr erfolgreiche Integrationsarbeit verliehen. Der WAZV zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass der Anteil der schwerbehinderten Beschäftigten den Vorgaben des Gesetzgebers mit der doppelten Anzahl übersteigt, so konnten außerdem zwei neue Arbeitsplätze geschaffen und notwendige Hilfs- und Fördermittel zur Unterstützung beantragt werden.  Neben der Integration von langzeiterkrankten Mitarbeitern wurde durch die Einführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements der Krankenstand um durchschnittlich 4 Tage innerhalb eines Jahres gesenkt.

Einen maßgebenden Beitrag hieran trägt auch Frau Sabine-Zalimoon Wackernagel, die den Prozess des Betrieblichen Eingliederungsmanagements im Unternehmen implementiert hat.  Anhand eines transparenten Vorgehens, bei dem Mitarbeiter und Verantwortliche an einem Tisch sitzen und gemeinsam nach Unterstützungsmöglichkeiten suchen, begleitet Frau Wackernagel den WAZV seit mehreren Jahren auf diesem Weg und steht als externe BEM-Beauftragte beratend und gesundheitsfördernd zur Seite.

Sozialministerin Stefanie Drese (r., SPD) übergab gestern die Prämie an Lothar Brockmann, geschäftsführender Leiter des WAZV. Sabine-Zalimoon Wackernagel von Arsiomed / Arsiocare berät den Wasser-und Abwasserzweckverband seit Jahren

Ansprechpartner

Sabine-Zalimoon Wackernagel, © Bina Engel

Sabine-Zalimoon Wackernagel

CDMP
Sportwissenschaftlerin

Telefon: 040 - 54801946
E-Mail: wackernagel@arsiocare.de